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Der beizulegende Zeitwert
Der beizulegende Zeitwert (Fair Value) ist der Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden kann. Im Regelfall entspricht der beizulegende Zeitwert dem Börsen- oder Marktwert bzw. einem aus diesem abgeleiteten Wert. In Einzelfällen ist der beizulegende Zeitwert als Barwert zu ermitteln.
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Call-Option
Der Käufer einer Call-Option (Kaufoption) hat das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder an einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Basiswert zu einem im Voraus festgelegten Preis in einer im Voraus festgelegten Menge zu kaufen.
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Corporate Governance
Corporate Governance bezeichnet den rechtlichen und faktischen Rahmen für die Leitung und Überwachung von Unternehmen. Corporate-Governance- Regelungen dienen der Transparenz und stärken damit das Vertrauen in eine verantwortliche, auf die Wertschöpfung gerichtete Unternehmensleitung und Kontrolle.
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Derivative Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente sind Finanzinstrumente, deren Werte von der Kursentwicklung eines zugrunde liegenden Vermögenswerts abhängen. Derivative Finanzinstrumente sind z. B. Swaps.
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EBIT
EBIT (earnings before interest and taxes) ist das Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (Konzernergebnis vor Finanzergebnis und Steuern).
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EBT
EBT (earnings before taxes) ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Konzernergebnis vor Steuern).
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Endfälligkeit (Held to Maturity)
Das Unternehmen hat bei bis zur Endfälligkeit zu haltenden Wertpapieren (Held to Maturity) die Absicht und die Möglichkeit, diese Wertpapiere bis zur Endfälligkeit zu halten.
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Ergebnis je Aktie
Die Kennzahl Ergebnis je Aktie stellt den Konzernjahresüberschuss der durchschnittlichen Anzahl der im Umlauf befindlichen Aktien gegenüber. Das verwässerte Ergebnis je Aktie bezieht ausgeübte oder noch zur Ausübung stehende Bezugsrechte in die Berechnung der Anzahl der Aktien sowie in den Jahresüberschuss mit ein. Die Bezugsrechte entstehen aus der Ausgabe von Schuldverschreibungen für Wandlungsrechte und Optionsrechte zum Erwerb von Anteilen.
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Eventualverbindlichkeiten
Eventualverbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, die zwar nicht bilanziert, jedoch im Anhang angegeben werden müssen, z.B. Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften.
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Fortgeführte Anschaffungskosten
Fortgeführte Anschaffungskosten sind die Fortschreibung der historischen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen sowie Wertminderungen.
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Geschäfts- oder Firmenwert
Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill) ist der Unterschiedsbetrag, um den der Kaufpreis eines Tochterunternehmens dessen anteiliges neu bewertetes Eigenkapital (nach Aufdeckung der dem Erwerber zuzuordnenden stillen Reserven im Rahmen der Kaufpreisallokation) im Übernahmezeitpunkt übersteigt. Bei Geschäfts- oder Firmenwerten, die aus Unternehmenserwerben nach dem 31. März 2004 resultieren, erfolgt keine planmäßige Abschreibung, sondern nach Überprüfung auf Wertminderung gegebenenfalls eine außerplanmäßige Abschreibung (Impairment Only Approach).
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International Accounting Standards (IAS)
International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS) sind Rechnungslegungsnormen des International Accounting Standards Board (IASB), welches für den Erlass der IAS/IFRS verantwortlich ist. Seit 2002 werden die vom IASB erlassenen Standards als „IFRS“ bezeichnet; die vorher erlassenen Standards werden weiterhin „IAS“ genannt.
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International Financial Reporting Standards (IFRS)
International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS) sind Rechnungslegungsnormen des International Accounting Standards Board (IASB), welches für den Erlass der IAS/IFRS verantwortlich ist. Seit 2002 werden die vom IASB erlassenen Standards als „IFRS“ bezeichnet; die vorher erlassenen Standards werden weiterhin „IAS“ genannt.
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Jederzeit veräußerbare Wertpapiere
Jederzeit veräußerbare Wertpapiere (Available for Sale) enthalten diejenigen Wertpapiere, die weder bis zur Endfälligkeit gehalten werden sollen noch für kurzfristige Handelszwecke erworben wurden. Die Bilanzierung dieser Wertpapiere erfolgt zu Marktwerten.
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Kapitalflussrechnung
Kapitalflussrechnung ist die Darstellung der Bewegungen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten während eines Geschäftsjahres, getrennt nach den Bereichen laufende Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit.
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Konsolidierung
Konsolidierung ist die Zusammenfassung einzelner Jahresabschlüsse von Unternehmen, die zum Konzern gehören, zu einem Konzernabschluss. Bei der Konsolidierung werden Geschäftsbeziehungen eliminiert, die zwischen den einzelnen Konzernunternehmen bestehen.
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Latente Steuern
Posten zur Darstellung steuerlicher Bewertungsunterschiede. Latente Steuern werden bei zeitlich begrenzten Differenzen zwischen Konzernbilanz und Steuerbilanz gebildet, um den Steueraufwand entsprechend dem Konzernergebnis auszuweisen.
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Put option
Der Käufer einer put option (Verkaufsoption) hat das Recht, innerhalb eines bestimmten Zeitraums oder an einem bestimmten Zeitpunkt einen bestimmten Basiswert zu einem im Voraus festgelegten Preis und in einer im Voraus festgelegten Menge zu verkaufen.
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Segmentberichterstattung
Segmentberichterstattung ist die Darstellung des Konzernabschlusses nach einzelnen Geschäftsbereichen und Regionen.
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Steuerabgrenzung
Die Steuerabgrenzung (aktive/passive) beruht auf zeitlich befristeten Unterschieden in der Bilanzierung nach den International Financial Reporting Standards und dem jeweiligen nationalen Steuerrecht (sog. temporäre Unterschiede). Werden im Konzernabschluss nach IFRS Aktivposten niedriger (höher) oder Passivposten höher (niedriger) angesetzt als in der Steuerbilanzdes betreffenden Konzernunternehmens, so ist für die hieraus resultierende künftige Steuerentlastung eine aktive (passive) latente Steuer zu erfassen. Ebenso können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge angesetzt werden. Aktive latente Steuern werden wertberichtigt, wenn eine Realisierung der entsprechenden Steuerforderung nicht wahrscheinlich ist.
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Zinsswaps
Bei Zinsswaps werden Zahlungsverpflichtungen gleicher Währung, aber unterschiedlicher Zinskonditionen (fest/variabel) ausgetauscht.